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Die agri-cultura Erlebnisroute geht weiter
Die Bürgermeister und Vertreter der 12 beteiligten Städte und Gemeinden kamen am Samstag, 31. Oktober 2009 beim agri-cultura-Mitglied Wijnhoeve Kunneman in Geesteren (Niederlande) zusammen, um die Vereinbarung für die Weiterführung des Projektes agri-cultura zu unterzeichnen. Die vierte Projektphase startet demnach am 01.01.2010 und geht bis Ende 2012.



Gleichzeitig wurde an diesem Nachmittag der Abschluss einer erfolgreichen Saison 2009 gefeiert. Dazu begrüßte der Wethouder der Gemeinde Berkelland, Leo Scharenborg, neben den offiziellen Vertretern der Städte und Gemeinden auch Mitgliedsbetriebe und Touristiker.
Die Anwesenden während der Begrüßungsworte von Herrn Wethouder L. Scharenborg
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Die Anwesenden während der Begrüßungsworte von Herrn Wethouder L. Scharenborg

und Wim Hendrikse von der Gemeinde Berkelland.
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und Wim Hendrikse von der Gemeinde Berkelland.



Bei Kaffee und leckerem Rosinenbrot ließen Agnes Wennemar (agri-cultura Kontaktbüro Velen) und Wim Hendrikse (Gemeinde Berkelland) zunächst die vergangenen agri-cultura-Jahre Revue passieren. Herr Zieverink vom Wijnhoeve Kunneman erklärte im Anschluss an die Unterzeichnung einiges zum Weinanbau in seinem Betrieb und die Anwesenden konnten sich bei der Verkostung vom guten Geschmack der Weine überzeugen.

Dabei schweiften die Gedanken dann auch zurück, denn bei agri-cultura hat sich seit dem Beginn in 2002 bis heute viel getan. (Zur Erinnerung, die erste Projektphase ging vom 01.01.2009 bis 31.03.2003, die zweite Projektphase vom 01.04.2003 bis 31.12.2006 und die dritte Projektphase läuft aktuell seit dem 01.01.2007 und geht bis zum 31.12.2209).

Das grenzüberschreitende deutsch-niederländische agrartouristische Netzwerk im Raum Westmünsterland und Achterhoek hat sich inzwischen zu einer bekannten
Themenroute als Bestandteil im landesweiten Radverkehrsnetz NRW etabliert. Es erfolgte eine konsequente Weiterentwicklung und Vermarktung des deutsch-niederländischen Tourismusangebots mir agrartouristischem Schwerpunkt. Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf beiden Seiten der Grenze können auf der insgesamt 500 km langen Route „erlebt“ werden. Die agri-cultura Route lässt sich übrigens sowohl mit dem Fahrrad als auch zu Fuß, per Inliner, mit dem Auto oder auf dem Rücken eines Pferdes erkunden. Natur und Kultur können hautnah erlebt werden und Erholung ist garantiert.

In den ersten Jahren wurde das Projekt von der Euregio unterstützt – auch finanziell. Zu Beginn der dritten Projektphase (01.01.2007-31.12.2009) erweiterte sich die Anzahl der Städte und Gemeinden auf aktuell zwölf (Aalten, Berkelland, Oost-Gelre und Winterswijk auf niederländischer Seite und Bocholt, Borken, Gescher, Rhede, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden auf deutscher Seite). Die Zahl der Mitgliedsbetriebe wuchs von damals 55 auf aktuell 87. Außerdem steht agri-cultura seit 2007 auf eigenen Beinen, d. h., sowohl die Städte und Gemeinden leisten einen jährlichen Beitrag, als auch die Betriebe. Bei den Betrieben ist dieser abhängig von der Angebotskategorie, der sie angehören. Zu den fünf Kategorien zählen Museen und museale Konzepte, Höfe bzw. Hofanlagen, Gastronomie- und Hotels/Beherbergungsbetriebe, Naturerlebnisse und ländliche Gärten. Mit dem Beitrag der Betriebe werden gemeinschaftliche Werbungs- und Marketingmaßnamen finanziert.

Die Fiets Rad Route – ein mehr als 120 Seiten umfassendes Begleitbuch mit Radkarte – enthält alle Informationen zur Route. Weiterhin gibt es eine Imagebroschüre und einen Flyer, die einen ersten Eindruck vermitteln. Seit 2009 können sogar auf einer eigenen agri-cultura Postkarte Grüße übermittelt werden. Eine einheitliche Beschilderung weist stets den richtigen Weg und wenn man das allgemeine Radwegeverkehrsnetz verlässt, helfen extra Pfeilwegweiser, den richtigen Weg beizubehalten.

Auf der Internetseite www.agri-cultura.eu findet man alles Wissenswerte über agri-cultura. Highlight sind hier die für jede Gemeinde und jeden Betrieb hinterlegten Videoclips in deutscher und niederländischer Sprache, die einen realen Eindruck in Bild und Ton vermitteln – ein absolutes Alleinstellungsmerkmal der agri-cultura-Route, das den Bekanntheitsgrad weiter fördern soll. In 2009 wurde außerdem in Funk und Fernsehen über agri-cultura berichtet.

Mit dem eigenen Messestand und den thematischen Werbetafeln werden viele regionale und überregionale Messen dies- und jenseits der Grenze besucht. Die größten Erfolge waren hier im Übrigen der Auftritt auf der „Internationalen Grünen Woche“ in Berlin im Januar 2006 sowie die Präsentation von agri-cultura bei der Festveranstaltung zum 60-jährigen Bestehen des Landes NRW, ebenfalls in 2006. Seit einigen Jahren ist agri-cultura bereits mit einem Stand bei der Tour Natur in Düsseldorf sowie beim NRW-Tag vertreten.

Nun steht die neue Projektphase in den Startlöchern. Fast alle bisherigen Betriebe werden ab 2010 weiterhin dabei sein, aber auch neue Betriebe kommen hinzu. Zahlreiche Aktionen werden auch in Zukunft dafür sorgen, dass die Region für Touristen noch interessanter wird und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit erfolgreich fortgesetzt wird. Der Grundstein dazu wurde mit der Unterzeichnung gelegt.

Zufriedene Gesichter am Ende der Veranstaltung.
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt. Zufriedene Gesichter am Ende der Veranstaltung.

 

http://www.agri-cultura.net
erstellt am 01.11.2009



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